Profession

 

1976 Abitur, Petershagen

1977 Studium Architektur, Bremen

1981 Diplomarbeit Bremen

1881 Studium Raum-und Regionalplanung, Oldenburg

1982 Architektin Architekturbüro Wichmann, Bremen

1984 Mitglied Architektenkammer Niedersachsen Nr. 9533

1886 Elternpause

1992 Architektin Architekturbüro Herschel, Hameln und ab

1997 freiberufliche Architektin und Grafikerin, Coppenbrügge

 

verheiratet, 3 Kinder

 

 

wildArt

 

Ein Wortspiel aus wild und Art.

Art im Sinne von Eigenart und Wesensart und wild im Sinne von frei und nicht domestiziert. Sich dem Tun zu verschreiben, aber dabei frei und selbstbestimmt zu bleiben, ist eine Gratwanderung und ein Kunststück.

 

Der Wald

 

Es ist eine Lebensgemeinschaft, von der ich mich leiten lasse. Allen klimatischen Widrigkeiten trotzend, wachsen und erweitern sich Bäume durch die Jahresringe. Duldsam ihren Standorten verschrieben, produzieren sie unser Lebenselixier, bieten Lebensraum, spenden Schatten und reinigen die Luft. Nach ihrem Ableben zeigt sich die wahre Schönheit ihres Holzes und ist damit die Grundlage vieler Dinge, die wir in unserem Leben brauchen.

 

Der Hirsch

 

Der Hirsch trägt seinen Schmuck, seine Kompetenz, sichtbar auf dem Kopf. Man spricht auch von „kapitalen Hirschen“. Aber auch ein Hirsch kann seiner Zeit nie voraus sein – er ist und zeigt immer das, was er gerade ist.

 

In diesem Sinne arbeite ich nach 10 jähriger Berufstätigkeit in Architekturbüros in Bremen und Hameln, seit 19 Jahren interdisziplinär in den Bereichen Architektur und Grafik freiberuflich unter dem Label wildArt.

 

Baerbel Brokate

 

Als Kind wollte ich Baumeister werden oder Tänzerin.

Auf jeden Fall wollte ich Karriere machen. Nicht um berühmt zu werden, sondern um mich vollständig und meditativ dem schöpferischen Tun widmen zu können.

 

Aber es kam alles anders.

 

Als geborene Bauerntochter mit ausgeprägter Naturverbundenheit entwickelte ich mich zu einer Wald- und Wiesenarchitektin und die Definition vom schöpferischen Tun musste ich um die Dimension der täglichen Notwendigkeiten erweitern.

Geblieben ist die Schaffenskraft, die Begeisterung für die Natur und nachhaltige Wertschöpfungsprozesse und die Träume meiner Kindheit.

Heute weiß ich, dass es egal ist wie man das nennt ... neubauen, anbauen, umbauen, verbauen, einbauen, aufbauen, zurückbauen ... nichts ist beständiger als der Wandel und den gilt es zu meistern und zu gestalten.

Den Wandel im Spannungsfeld von Traditions-Bewusstsein und Zukunfts-Orientierung. Das erfordert mentale Kraft, Phantasie und Geschmeidigkeit.

 

Wenn ich nicht arbeite oder Tango tanze, suche ich Quintessenzen, Stecknadeln im Heuhaufen oder andere Herausforderungen.